D IE WELTKLASSE DREI

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Meinungen
Freitag, 4. Oktober 2013
Gestern hatten wir einen schönen Abend. Endlich mal wieder. Ausgangspunkt war Dipps.
Also, erst einmal los Richtung Altenberg. Schnell noch in den Duty Free einkaufen und dann
ab nach Geising. Dann aber erstmal Ratlosigkeit. Wo ist Frieders Wohnstubentheater?
Erst mal jemanden finden, der das weiß.  Aber siehe da. Mann kennt das Theater, nur wo ist
es genau. Die Zweite,  ältere Frau kennt es genau. Ab auf die Bergstraße. Dort angekommen
stehen wir vor einem Haus,  wo aber nichts dran steht. Sind wir hier richtig?
Jetzt sehen wir ein Plakat und och das noch: Ausverkauft! Nu das wars. Mist !
Aber man kann ja mal nachfragen, vielleicht gibts noch 2 Karten. Aber wo gehts rein?
Jetzt kam eine kleine Gruppe, die werden wir nochmal fragen. Antwort: Einfach hier rein
und ihr seid schon da. Nichts mit Klingel und so. Eintretten und schon steht man mitten drin.
Kurze Nachfrage: Alle Karten schon weg? Jo. Schade. Aber der Gastgeber sagte uns .
Wir sollten mal warten vielleicht kommt einer nicht.In der Zwischenzeit konnten wir mal einen
Blick ins Theater werfen. Es ist eine Wohnung die so umgebaut wurde das man eine Kleine
Bühne hat. Es ist die  private Bühne der Stichlinge. Und der Inhaber Frieder Ehrlich.
Alles passt. Kleine Bühne, die Gute Stube ist für die Besucher reserviert.
Es gibt auch eine kleinen VIP Raum. Es wurden schnell noch zwei Stühle hervorgeholt
und schon gings los. Wir durften bleiben. Die Weltklasse drei Böhm, Buchauer und
Falkenhain präsentierten uns durch das Programm. Humorvoll  sollte es werden und
für uns war es ein genialer, lustiger, schöner Abend.
Texte die zu den Lieder angepasst wurden. versehen mit den Dingen des Alltags.
Auch die großen politischen Themen wurden nicht ausgelassen. 2 Stunden pures
satirisches musikalisch aufgearbeitetes Programm. So kannte ich die Jungs auch noch nicht.
Für alle die es nicht gesehen haben: Ihr habt was verpasst !
Aber vielleicht gibts bald einen Abend mit den Jungs in Dipps und wir sehen es uns nochmals an.
von Uwe Gloess
auf "Dippsers Blog"


Betr.: Freitag, 27.3.2015
DWD im Dippser Bahnhotel
Ich fange mal am Ende an, und zwar mit den Dankes-Worten von Sibylle Frey: „Spannender
und vor allem unterhaltsamer als die Echo-Verleihung im Fernsehen sind sie nun endlich
reif für die Meisterinterpreten“ Und genau das boten die weltbesten Drei Musiker aus Dipps,
in Dipps, am Freitag im Bahnhotel dem Publikum im vollbesetzten Saal dar.
Ein umfangreiches Programm. Wo soll ich aber beginnen? Etwa wenn die Mutti
im Supermarkt einkaufen geht, der Vater schmachtend den Sonntagabendblues seufzt und
seine Affinität zum Alkohol mit Radeberger besänftigt und die Kinder endlich erfahren,
warum der Fuchs nicht die Gans stehlen sollte. Oder wollten Sie schon immer wissen,
was Frau Müller von ihren Mitmietern hält ? Wie wichtig Bargeld ist und wie das mit den
zehn kleinen Arbeitgebern war ? Die 75 Glücklichen, die eine Karte für diesen Abend
erstanden hatten, wissen dieses nun. Und auch welche Musik Kurt im Altersheim hört, oder
wie wichtig im Leben die Pfand-Dame Maria ist. Brillant auch die arabischen Impressionen
beim Dönermann (mit Hall!! immerhin), die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden,
wie dieses auch Atemlos mitklatschte als es erfuhr, was da Hinter dem Tresen los war
und was so alles im erzgebirgischen Grenzland passierte. So. Alles verstanden?
Nee, na dann sollten Sie sich umgehend um Karten für den nächsten Abend mit
den weltbesten Drei bemühen. Wieder mal ein gelungener Abend von Kultur | Gut | Genießen
und Danke auch an an das Team der Mühlbachs vom Bahnhotel, die mit Speis’ und Trank
diese schöne Veranstaltung abrundeten.
Aus "Dippser Stadtzeitung"

Große Kunst in einer Kleinkunstbühne...
...ist gar nicht so einfach zu machen. Und das auch noch in Dippoldiswalde.
Am 24.März 2017 fand nun schon zum vierten Mal eine Veranstaltung statt, welche sich schon als etabliert betrachten darf.
Der geistige Vater dieser Veranstaltungsreihe, Werner Buchauer, ist als Ur-Musikus den meisten Dipp'sern ja bekannt
und hat bereits 6 Musikalische Projekte erarbeitet. Eines der erfolgreichsten ist sicher „Die Weltklasse Drei“ ,
die im Bahnhotel den über 90 Besuchern die Komplexität der Welt mit Wort und Musik kabarettistisch näher brachten.
Themen gibt es ja genug. Da werden die langen Rot-Phasen an der Kreuzung als „entschleunigend“
auf unser Leben gewürdigt und die baldige Eröffnung neuer Fisch-Gaststätten, also die Wal-Lokale,
tiefschürfend analysiert. Die Musiker selbst, nämlich die Herren Buchauer, Böhm und Falkenhain, betrachten ihren Musikstil
als „betreutes Musizieren“ und lassen uns miterleben, was „de Muddi“ im Supermarkt macht oder was die
allwissende „Ursula Meier“ im Neubaugebiet so alles beobachtet. Und spätestens wenn dann der
„Opa Kurt“ im Pflegeheim rockt, springt der musikalische Funke auf das Publikum über. Und da kommen auch noch die verbeamteten
Streifenpolizisten „auf Lebenszeit“ ins Spiel und das schwere Los der „Maria vom Leergutstand“.
Der „Sonntag Abend Blues“ läßt uns einen liebenswerten Grillabend miterleben sowie die bittere Erkenntnis,
dass am Montag wieder der Arbeitsalltag beginnt. Auch Kinderlieder fehlten nicht, denn „Justin und Josy“
verliefen sich im Wald. Das nun verführte Ecki Böhm zu der tiefschürfenden Philosophie ob man ein
Kind „Hänsel und Gretel“ nennen sollte. Aber „Die Gedanken sind frei“, das versuchte schon die NSA zu erraten,
führte die drei zu klanglichen Höchstleistungen mit den Erlebnissen
im Dönerladen „Was guckst Du?“ Ja, auch arabische Volksmusik beherrschen die Künstler
und schwingen sich damit mühelos in die große Weltpolitik. Das Publikum übrigens honorierte
die Darbietungen mit viel Beifall und Fröhlichkeit und schunkelnd nahm man das griechische Lieblingslied
„Ein Kredit wird kommen“ auf. Zum Ausklang gab es einen Rückblick auf Erlebnisse in einer HO-Gaststätte,
die „Hinter dem Tresen“ geschahen, denn „Schon vor sieben Bieren woll't ich gehn“. Vielleicht überkommt jetzt den einen oder anderen
Leser das Gefühl, etwas wichtiges verpaßt zu haben? Allerdings, mehr Besucher wären wohl
an diesem schönen Abend gar nicht mehr untergekommen, hatten doch die Mühlbachs schon
alle Reserven an Stühlen, Hockern, Sesseln aufgeboten. Den Betreibern des Bahnhotels ist auch zu danken,
dass sie die „Kleinkunstbühne“ in ihren Räumlichkeiten möglich machten. Und Danke auch Ihr Drei von „DWD“
für diesen gelungenen Abend. Sicher sehen wir uns nicht das letzte Mal, hier, in Dippoldiswalde.
Werner Irmscher